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Für Angehörige

 

Wenn Ihr die Vermutung habt, dass Eure Frau, Freundin, Tochter, Enkeltochter oder Bekannte möglicherweise an der postpartalen Depression erkrankt sein könnte, unterstützt sie dabei, sich Hilfe zu suchen. Vorwürfe und die Forderung „sich einfach zusammen zu reißen“ sind hier fehl am Platz und können die Mutter zusätzlich überfordern.

 

Manchmal reichen einfache Gespräche schon aus um zu erkennen, dass man mit seinen derzeitigen Ängsten und Sorgen nicht alleine ist. Sätze wie: „Mein Leben ist gelaufen.“, „Ich werde niemals eine Bindung zu meinem Kind aufbauen können.“ , „Ich habe einen furchtbaren Fehler gemacht.“ und „Ich bin die einzige Mutter, die ihr Kind nie lieben wird.“ sollten Euch aufhorchen lassen! 

 

Scheuen Sie sich nicht, den Kontakt zu uns zu suchen. Die Betroffenen haben möglicherweise keine Chance, ihre Krankheit selbst zu begreifen und sie sich einzugestehen. Deswegen brauchen sie dringend Ihre Hilfe und Unterstützung. Niemand kennt die Mutter so gut wie Sie! Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns bei einem unserer Treffen. Die Termine finden sie hier.